Winterwellness für die Katze

So versüßt du deiner Katze die kalte Jahreszeit

Im Winter mögen es alle kuschelig. Bei niedrigen Temperaturen lassen es auch Katzen langsamer angehen. Sie dösen, schlummern, schnurren und brauchen eine extra Portion Liebe. Deshalb solltest du es deiner Samtpfote im Winter so gemütlich wie möglich machen. Dafür musst du dich nicht in Unkosten stürzen. Wir erklären dir, wie du dein eigenes Winter Wellness-Ritual für deine Fellnase zusammenstellen kannst.

Schlafplatz

Der Winter ist lang und kalt! In dieser Jahreszeit ist dein Kuscheltiger weniger aktiv und verschläft mehr. In der Regel schlafen Katzen 12-16 Stunden am Tag. Im Winter treiben sie es auf die Spitze und steigern ihr Schlafverhalten sogar auf bis zu 20 Stunden. Deshalb freut sich deine Samtpfote jetzt ganz besonders über einen gemütlichen Schlafplatz. Ein sonniger Platz auf der Fensterbank mit gut isolierten Fenstern direkt über der Heizung ist für viele Katzen ein Hauptgewinn! Auf der Fensterbank haben sie alles im Blick und sind für „Feinde“ schwer zu erreichen. Achte auch auf das Raumklima für alle Zwei- und Vierbeiner im Haushalt. Deshalb gerne öfter Frischluft in die Bude lassen, um die Luft zu befeuchten.

Eine Alternative ist ein weich gepolstertes Katzenkörbchen in unmittelbarer Nähe zum Heizkörper. Für besondere Frostbeulen gibt es sogar beheizbare Kissen. Aber am liebsten kuscheln wir doch mit unserer Fellnase sowieso auf der Couch, oder?

Katzen im Winter
Unsere Katze liebt es kuschelig | Lieblingstier

Entertainment für Katzen im Winter

Bei all der Faulenzerei solltest du deine Katze aber auch mindestens zweimal täglich zum Spielen motivieren. Grundsätzlich gibt es zwei Spieltypen: die Bodenjäger und die Luftjäger. Die Bodenjäger bevorzugen vorbeihuschende Gegenstände, die sie verfolgen können. Die Luftjäger klettern gerne und suchen sich Objekte, die sie mit den Pfoten angeln können. Wenn du weißt, welcher Spieltyp dein Kuscheltiger ist, kann der Spaß losgehen. Dabei sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Alles was raschelt, knistert oder sich bewegt, wird deine Samtpfote begeistern. Achtung: Katzen langweilen sich schnell, wechsle daher die Spielzeuge regelmäßig ab. Nach dem Spielen braucht deine ausgepowerte Katze wieder Energie! Jetzt ist eine ideale Zeit für eine Portion Lieblingsfutter.

Fellpflege

Im Winter tauscht deine Katze ihr dünnes Sommerfell gegen ein wärmeres Winterfell. Die isolierte Unterwolle wappnet sie gegen niedrige Temperaturen.

Mit regelmäßigem Bürsten unterstützt du deinen Vierbeiner beim Fellwechsel. Die tägliche Fellpflege hilft dabei, dass dein Liebling weniger Haare verschluckt. Damit beugst du einer Haarballenbildung im Magen vor. Zusätzlich regt es die Durchblutung der Muskulatur und der Haut an. Nach dem Bürsten freut sich deine Fellnase sicherlich über eine sanfte Massage. Kraulen ist angesagt!

Katzen sind im Winter ruhiger
Keine Hektik – Bei Katzen im Winter ist Wellness angesagt | Lieblingstier

Katzen im Winter – die Gerüche

Im Internet schwirren verschiedene Artikel über die Entspannung durch Düfte herum. Dabei ist Vorsicht geboten! Die Katzennase besitzt im Vergleich zur Menschennase das zehnfache an Riechfläche. Die feine Nase deines Lieblings nimmt somit alle Gerüche intensiver war. Vor dem Gebrauch von z.B. Aromaölen, ätherischen Düften oder Duftkerzen, solltest du die Verträglichkeit für deinen Vierbeiner recherchieren. Diverse Düfte sind für Katzen giftig. Wenn du nicht auf den Gebrauch von Duftkerzen oder dergleichen verzichten möchtest, solltest du dich von deinem Tierarzt beraten lassen. Er kann dir sagen, welche Inhaltsstoffe für deinen Schmuser unbedenklich sind.

Kulinarische Köstlichkeiten

Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Auch das Herz deiner Fellnase kannst du mit kulinarischen Köstlichkeiten gewinnen! Was für uns Menschen ein besonderer Schmankerl ist, kann für deine Katze gefährlich sein. Deinen Naschteller solltest du daher nicht mit deinem Vierbeiner teilen. Wenn du deine Samtpfote verwöhnen möchtest, kannst du auf selbst gebackene Leckerlies setzen, oder ein eigenes Katzenmenü kochen.

In der freien Wildbahn passen Katzen ihre Ernährung an die Jahreszeiten an. Das heißt, bei deinem Schmuser musst du für Abwechslung sorgen. Eine Freigängerkatze benötigt zum Beispiel bei kalten Temperaturen eine zusätzliche Fettschicht. Die Extrapfunde helfen dabei, die Körperwärme zu halten. Ein Stubentiger braucht weniger Futter, da der Bewegungsdrang im warmen Zuhause abnimmt.

Du solltest im Winter die Gewichtsentwicklung deines Lieblings stets im Auge behalten. Eine leichte Gewichtszunahme wird sich im Frühling von alleine regulieren. Falls du dir unsicher bist, ob deine Fellnase ein paar Kilos zu viel auf den Hüften hat, kannst du deinen Tierarzt zu Rate ziehen.

Mit unseren Tipps und Tricks steht einem Verwöhnprogramm für deine Fellnase nichts mehr im Weg. Das wichtigste darf du nicht vergessen: viel Kuscheln!